Home News Krankenversicherung für ausländische Arbeitnehmer

News

PICART PERSONAL - Krankenversicherung für ausländische Arbeitnehmer

21.09.2011

Krankenversicherung für ausländische Arbeitnehmer

Am 01. Mai hat sich der Arbeitsmarkt für viele EU-Bürger geöffnet. Die ausländischen Arbeitnehmer sollten sich frühzeitig um eine Krankenkasse kümmern, wenn sie in Deutschland arbeiten.

Arbeitnehmer aus Polen, Tschechien, Ungarn, Slowenien, der Slowakei sowie aus Estland, Lettland und Litauen können seit 1. Mai in Deutschland Arbeit suchen und eine Stelle antreten. Die sogenannte Arbeitnehmer-Freizügigkeit ermöglicht dies. Die Arbeitnehmer aus dem Ausland sind dann wie jeder andere EU-Bürger deutschen Arbeitnehmern gleichgestellt. Das gilt auch für die Sozialversicherung.

Frühzeitig informieren statt übereilt entscheiden

Arbeitnehmer aus den EU-Beitrittsstaaten, die in Deutschland arbeiten möchten sollten sich frühzeitig gerade mit dem Thema Kranken-Versicherung beschäftigen. Das rät das Internet-Portal Krankenkassen.de. Die ausländischen Arbeitnehmer sollten sich vor Arbeitsbeginn für eine passende Krankenkasse entscheiden und die Mitgliedschaft beantragen. Das verhindert, dass sie bei der Entscheidung für eine Krankenkasse im letzten Moment überrumpelt werden. Informieren sich die Arbeitnehmer frühzeitig über die verschiedenen Krankenkassen, können sie sich bewusst für eine Krankenkasse entscheiden.

Sozialversicherungs-Nummer und -Ausweis

Sobald der Arbeitgeber feststeht, kann der Aufnahme-Antrag für eine deutsche Krankenkasse gestellt werden. Dann weiß auch die Personal-Abteilung sofort, wo sie den neuen Arbeitnehmer anmelden muss. Dabei wird auch der Sozialversicherungs-Ausweis beantragt und die Sozialversicherungs-Nummer vergeben. EU-Bürger aus anderen Mitglieds-Staaten finden auf Krankenkassen.de viele Tipps und Informationen. Diese helfen dabei, die richtige Krankenkasse zu finden. Über den Krankenkassen-Wechselservice können sie für über 30 Krankenkassen gleich online einen Beitrittsantrag stellen.

Was genau ist die Arbeitnehmer-Freizügigkeit?

Seit 01. Mai 2011 gilt die sogenannte Arbeitnehmer-Freizügigkeit. Seitdem dürfen die Arbeitnehmer acht weiterer Mitglieds-Staaten (MOEL-8) dort arbeiten, wo sie wollen. Voraussetzung ist natürlich, dass die MOEL-8ler dies innerhalb der Grenzen der Europäischen Union (EU) tun. Die MOEL 8 sind die Staaten Estland, Lettland, Litauen, Polen. Auch die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn gehören zu MOEL 8. Seit dem 1. Mai brauchen Angehörige der MOEL 8 keine Arbeits-Genehmigung mehr.

Zurück